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Bevor ihr meine Seiten lest, ist es vielleicht erst einmal sinnvoll zu betrachten, warum wir eigentlich Angst haben, bzw. uns Angst machen.

Wen willst du mit deiner Angst schützen oder manipulieren?
Dich selbst willst du schützen.
Du hast vielleicht Angst etwas falsch zu machen. Du möchtest Anerkennung und Liebe um somit Einsamkeit zu vermeiden. Du machst dir also Angst, damit du nichts falsch machst oder besser gesagt, du hast Angst, weil du alles richtig machen willst.
Jetzt frage dich, ob Angst in dieser Situation sinnvoll ist.
Wir bestimmen unsere Gefühle und unsere Gedanken selbst und schaffen damit unsere Realität.
Warum haben wir dann nicht einfach LUST darauf alles richtig zu machen.
Stell dir vor, du musst einen Vortrag halten. Schützt Dich die Angst davor, keine Fehler zu machen? Natürlich nicht!!
Wäre Lust und Freude nicht vielleicht sinnvoller um sich zu motivieren.

Bei Phobien hat man sich in die Angst durch Wiederholung reingesteigert. Man muss sich jetzt durch die Wiederholung der Relativierung der Gefahr wieder heraus steigern.
Das funktioniert, dauert aber eine Weile.

 

Unser Ziel ist es, irgendwann wieder zu sagen:
"Ich habe Lust, Einkaufen zu gehen" oder
"Ich habe Lust mit dem Auto zu fahren" usw.
Denk daran, du manipulierst dich immer selber mit deinen eigenen Gedanken (Gefühlen).
(Die Buddhisten sind der Auffassung und das entspricht auch meinen Erfahrungen, dass zwei einander sich widersprechende Emotionen, etwa Angst auf der einen und Lust auf der anderen Seite, nicht gleichzeitig bei einer Person vorhanden sein können)
Also müssen wir lernen negative Emotionen (Angst) in positive Energie umzuwandeln.
Wenn man sich nur von diesen Erfahrungen inspiriert fühlt, kann sie aber sehr kurzlebig sein. Also ist ständige Bemühung und Disziplin für eine dauerhaft Veränderung erforderlich.

 

 

Angst ist eine Lernzeit.
Du kannst und darfst nicht mehr so perfekt sein, wie du es einmal warst.
Du musst jetzt lernen Grenzen zu setzen, "nein" zu sagen und ganz wichtig, ohne dich abzuwerten lernen, die Hilfe von anderen anzunehmen. Denn das war dir bislang immer peinlich. Du hast immer mehr gegeben als genommen.
Andere praktizieren das auch und das ist vollkommen normal.
Wir müssen lernen zu akzeptieren, dass wir auch mal schwach sein dürfen sowie andere auch, ohne das du dich dafür schämst oder es dir peinlich ist.
Sei so wie du bist, vorübergehend eben mit deiner Angst.
Wenn du dann gelernt hast, dich trotz deiner Angst nicht mehr zu schämen oder dich abzuwerten, wird deine Angst weniger!!!

Mein Hauptproblem war die Ungeduld. Ich war ungeduldig mit mir und mit meinen Mitmenschen.
Mit dem Auto an einer Ampel oder im Stau stehen war für mich unerträglich. Ebenso an der Kasse eines Supermarktes. Das Warten erzeugte einen so enormen Druck und eine Enge und steigerte sich bis zur Panik. 

Fazit
Wir stellen zu hohe Erwartungen an uns selbst, dass in dem Moment, in dem wir den eigenen Erwartungen nicht mehr gerecht werden, negative Emotionen entstehen.

Ich habe mir zahlreiche Internet-Veröffentlichungen zum Thema "Angst" angesehen.

Dabei habe ich festgestellt, dass es mehrere Möglichkeiten zur Bewältigung gibt.

Wie heißt es so schön: Viele Wege führen nach Rom.

 

Ich kann hier nur von meinen Erfahrungen sprechen, und die haben mir geholfen.

Es sind nur Deine Gedanken (falschen Überzeugungen), die Deine Gefühle beeinflussen und Deine Angst verursachen.

Du musst lediglich lernen, die Gefühle zu kontrollieren und in andere Bahnen zu lenken.

Das betrifft nicht nur die Angst, sondern alle Lebensbereiche.

Angst ist der Inhalt und die Folge Deiner falschen Überzeugungen.

Du fürchtest Dich nur vor Deinen eigenen Gedanken.

Die Heilung der Gefühle (Gedanken), ist die Aufdeckung der Angst als eine Lüge.

Das menschliche Gehirn koppelt Erfahrungen.
Es merkt sich, in welchen Situationen du welche Informationen oder Gedanken immer denkst.

Man erlebt die Realität, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet.
Ist unsere Aufmerksamkeit auf Angst gerichtet, erleben wir natürlich genau das!!!!!

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